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Landwirtschaft braucht Fairness

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Veröffentlicht: 27. August 2026

Viele Landwirtinnen und Landwirte können von ihrer Arbeit kaum leben – in Deutschland, Europa und weltweit. Gemeinsam mit zahlreichen Organisationen fordert der Weltladen-Dachverband deshalb in einem Appell an die Bundesregierung den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer auf, sich klar für faire, kostendeckende Preise entlang der gesamten Lieferkette einzusetzen.

Eine wichtige Gelegenheit dafür bietet die geplante Reform der europäischen Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken (UTP-Richtlinie). Sie muss sicherstellen, dass landwirtschaftliche Produkte nicht unterhalb der Produktionskosten eingekauft werden dürfen. Faire Preise müssen die Kosten einer nachhaltigen Produktion decken und Landwirtinnen und Landwirten ein existenzsicherndes Einkommen sowie Investitionen in ihre Betriebe ermöglichen. Deshalb muss die Zahlung von Preisen unterhalb der Kostendeckung in der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken (UTP-Richtlinie) ausdrücklich als unfaire Handelspraktik verboten werden.

Der Appell „Landwirtschaft braucht Fairness“ wird von zahlreichen Organisationen getragen, darunter Fairtrade Deutschland, Oxfam, Misereor, INKOTA, der Global Nature Fund und der Weltladen-Dachverband. Gemeinsam sammeln sie noch bis 17. September 2026 Unterschriften. Diese sollen dann im Rahmen der Fairen Woche sollen sie an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer übergeben werden. Wer möchte, kann den Appell „Landwirtschaft braucht Fairness“ online unterzeichnen und unterstützen.

Nähere Informationen unter

https://service.weltladen.de/kampagnen-aktionen/landwirtschaft-braucht-fairness/

 

Faire Früchte statt ausbeuterische Arbeitsbedingungen - Vortrag „Zwischen Hilfe und Handel“ Donnerstag, 17. September 2026

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Veröffentlicht: 27. August 2026

Vortrag „Zwischen Hilfe und Handel“

Faire Früchte statt ausbeuterische Arbeitsbedingungen:

Dieses Ziel verfolgte der bundesweite Weltlagentag, der jedes Jahr am 2. Samstag im Mai stattfindet. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr die Arbeitsbedingungen in den Anbauländern der süßen Südfrüchte, die in den meisten Fällen einen bitteren Beigeschmack hinterlassen. So gehören Armut und Menschenrechtsverletzungen sowie Kinderarbeit und Ausbeutung in vielen Anbauländern von Südfrüchten noch immer zum Alltag. Außerdem werden die Früchte in Monokulturen angebaut. Deshalb benötigen herkömmliche Fruchtplantagen viele Pestizide und werden mehrmals in der Woche vom Flugzeug aus bespritzt. Zum Teil mit Pestiziden, die in der EU schon gar nicht mehr zugelassen sind. Zum Schaden für Mensch und Umwelt.  

Daß es auch anders geht, beweisen einige engagierte Unternehmen wie zum Beispiel Kipepeo schon seit Jahrzehnten. Sie beliefern Weltläden mit süßen Früchten aus biologischem Anbau und fairem Handel. Der Metzinger Weltladen hat nun im Rahmen der Fairen Wochen den Vertriebsleiter Sven Ziegler von Kipepeo eingeladen, um von seiner Arbeit und seinen Erfahrungen zu berichten. Kipepeo importiert seit 27 Jahren fair gehandelte Bio-Früchte aus kleinbäuerlicher Mischkultur. Sven Ziegler hat zuvor 10 Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit gearbeitet. Im Kulturforum Metzingen zieht er eine persönliche Bilanz, berichtet von den Kleinbauernkooperativen in Uganda und Tansania, welche Chancen und Grenzen Entwicklungshilfe und Fairer Handel haben, was sie verbindet und warum sie unterschiedliche Antworten auf Armut geben.

Der Vortrag „Zwischen Hilfe und Handel“ von Sven Ziegler findet am Donnerstag, 17. September 2026 um 19:30 Uhr im Kulturforum statt.

Fairtont. Der Weltladen-Podcast

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Veröffentlicht: 25. November 2025

Acht abwechslungsreiche Folgen über Fairen Handel, Weltläden und alternatives Wirtschaften.

Zum Podcast



So, wie wir aktuell arbeiten und wirtschaften, kann es nicht weitergehen. Wir übernutzen unsere Erde. Wir missachten die ökologischen und planetaren Grenzen unseres Planeten. Welche Hebel müssen in Bewegung gesetzt werden, um Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu verändern? Was können wir selbst konkret tun?

Los geht es mit einer Folge zum alternativen Wirtschaften und der Wandel-Wirtschaft – jenseits von Kapitalismus, ständigem Wachstum und Konsum. Die Folge inspiriert mit spannenden Gästen zu einem anderen Wirtschaften und neuen Wegen des Postwachstums. Der Faire Handel ist eine alternative Idee des Wirtschaftens.

 

 

Veranstaltung in Metzingen zum Projekt in El Salvador - 28. März

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Veröffentlicht: 24. Januar 2025

Veranstaltung: 28. März 19:00 im Bonifatiussaal (Daimlerstr. 5, 72555 Metzingen)

Der Weltladen Metzingen unterstützt seit Jahren das Projekt ACEDIM in El Salvador in der Region Morazan. Das Projekt, das in verschiedenen Dörfern aktiv ist, wurde von dem schwäbischen Entwicklungshelfer Rudi Reitinger gegründet. Dazu gibt es am 28. März eine Veranstaltung im Bonifatiussaal in Metzingen.

Seit 40 Jahren unterstützt Rudi Reitinger Menschen in El Salvador: zunächst in einem Flüchtlingslager in Honduras, nach dem Ende des Krieges 1992 im eigenen Land.

Als er 1984 mit der Caritas als Katastrophenhelfer in ein Lager in Honduras mit 9000 Flüchtlingen aus El Salvador kam, sollte Reitinger zunächst nur für ein Jahr bleiben. Nach Kriegsende aber kehrte Rudi Reitinger 1992 mit den Menschen aus El Salvador in ihre Heimat zurück. Mit der Zeit zogen die meisten großen Organisationen weiter, Reitinger blieb als einer der wenigen Helfer.

Heute vergibt der von Rudi Reitinger gegründete Verein ACEDIM („Asociación Centro de Desarrollo Integral de Morazán“, http://www.acedim.org/) Universitätsstipendien, Stipendien für Gymnasiasten, verfügt über ein Ausbildungszentrum, eine umfangreiche Bibliothek, zwei Studentenwohnheime und eine Schulkantine und betreut über 100 Menschen mit einer Seniorenküche.

 

Im März sind neben Rudi Reitinger noch zwei weitere ACEDIM-Mitarbeiter auf Deutschlandreise.

- Carlos Antonio Diaz Tabora ist Direktor und gleichzeitig Schatzmeister von ACEDIM

- Digna de Paz Orellana leitet das Stipendienprogramm und ist Sekretärin von ACEDIM.

Sie werden über die Projektarbeit in einer Veranstaltung am 28. März 19:00 im Bonifatiussaal (Daimlerstr. 5, 72555 Metzingen) berichten und die Projekte mit einem kleinen Video vorstellen. (Jugendzentrum, Kinderbibliothek, Stipendien für Kinder und Jugendliche zur schulischen Weiterbildung, Essen für Senioren).

 

 

 

 

 

Fair. Und kein Grad mehr!

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Veröffentlicht: 17. September 2024

„Fair. Und kein Grad mehr!“ - So lautet das Motto der diesjährigen Fairen Woche, die ganz im Zeichen der Klimagerechtigkeit steht. Schließlich ist die globale Klimakrise eine der größten Herausforderung unserer Zeit. Und der Klimawandel ist nicht fair. Denn: Wie geht’s eigentlich dem Rest der Welt - angesichts der rasant zunehmenden Klimaerwärmung?

Weltweit sind Menschen von ihren Folgen betroffen. Ganz besonders leiden jedoch Kleinbäuerinnen und Kleinproduzenten in Ländern der südlichen Halbkugel unter extremen Wetterbedingungen. Auch wenn sie am wenigsten zum Klimawandel beitragen, bedrohen Dürren, Überschwemmungen und Stürme ihre Existenz in hohem Maße. Es wird immer schwieriger, eine stabile Nahrungsmittelversorgung weltweit sicherzustellen. Im Sinne der Klimagerechtigkeit werden globale Eliten und Industriestaaten als Hauptverursacher der Klimakrise aufgefordert, ihre Verantwortung zu tragen. Konkret müssen Treibhausgase reduziert, fossile Energien ersetzt und Geld für die internationale Klimafinanzierung bereitgestellt werden. Dies fordert das Forum Fairer Handel e.V., welches alljährlich die bundesweite Faire Woche ins Leben ruft. 

Die Faire Woche 2024 findet vom Freitag, 13. September bis Freitag, 27. September zum Thema "Klimagerechtigkeit" unter dem Motto "Fair. Und kein Grad mehr!" statt. Auch der Weltladen Metzingen unterstützt das Anliegen der Fairen Woche und hat ein Informations-Schaufenster zu diesem Thema gestaltet und so unterschiedlichen Stimmen zur Klimagerechtigkeit Raum gegeben (Schaufenster Faire Woche 2024). Zudem liegen im Weltladen Hefte mit Rezeptideen aus aller Welt sowie Postkarten und Wildblumensamen zum Mitnehmen aus.

 

  1. Die Reise zur klimapositiven Schokolade
  2. Fairchain: Next Level fair trade
  3. Weltgebetstag 2024: Palästina ... durch das Band des Friedens
  4. Korke - zu schade für den Müll

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